Hering satt im Strelasund

20140405-09

Erstmalig konnte unser Verein in diesem Jahr mit einem großen Teil der Vereinsmitglieder ein Heringsangeln am Strelasund veranstalten. Insgesamt 19 Vereinsmitglieder hatten sich eingefunden - der 20. musste leider absagen, hat aber fairer Weise seinen Unkostenbeitrag trotzdem bezahlt. Eines will ich schon vorausschicken - der Hering war da!

Pünktlich um 4 Uhr ging es los - der eine oder andere musste sich noch den Schlafsand aus den Augen reiben. Glückwünsche gab es für unseren Steffen - er nahm trotz seines runden Geburtstages am Vortage am Angeln teil und hat sogar extra seine Feier um eine Woche verschoben. Dank unseres etwas betagten, aber sehr bequemen Busses konnte der eine oder andere noch eine ordentliche Mütze Schlaf nehmen. Platz war ausreichend vorhanden - Angelzeug, Getränke und Zubehör konnten sicher verstaut werden. Auch auf der Hinfahrt gab es schon ordentlich Zeit für einen ausgiebigen Schnack und wir konnten gegen 8.00 Uhr die Boote besetzen. Nach einer kurzen Einweisung durch das Team von "Holüber" aus Altefähr, welche uns die Boote zu einem fairen Preis vermietet hatte, konnte es los gehen.

Weit mussten wir nicht fahren - direkt vor der Anlegestelle verrieten uns die Möwen und die anderen Angelboote, daß wir vor der Rügenbrücke schon an der richtigen Stelle angekommen waren. Trotz des eher ungünstigen Wetters (bedeckt und im Vergleich zu den letzten Tagen eher kühl) sollte es ein guter Tag werden. Die meisten von uns konnten direkt beim ersten Wurf den ersten Hering landen - auch dreier und vierer Würfe waren dabei. René hat es natürlich wieder allen gezeigt - er schaffte als einziger den 5er Pack (leider nicht fotografisch dokumentiert). 5 ordentliche Fische an einer Angel - da kommt selbst bei den Heringen ein heißer Drill zustande. Heute blieb kein Angler ohne Fisch und die meisten hatten schwer zu Schleppen an ihren Kühlboxen als es wieder an Land ging. Eine Begegnung mit der Wasserschutzpolizei gab es auch - aus Unkenntnis des Verlaufes der Fahrrinne hat das eine oder andere Boot ein kleines Verwarngeld zahlen müssen. Das kommt wohl davon wenn man sich nur an den anderen Booten orientiert - die müssen auch nicht richtig stehen. Die Ordnungshüter waren allerdings nett und schnell und haben uns auch ordentlich in das "richtige" Wasser eingewiesen.

Auf der Rückfahrt gab es ordentlich was zu erzählen und unser Busfahrer von Erdmanns Reisedienst brachte uns sicher wieder nach Markee.

Unser Dank geht an:

Hier noch einige Impressionen von der Veranstaltung: